Chronik

Vereinschronik

damals und heute…

Die Zwanziger Jahre: Mit der Einführung des Fahrrades auf dem flachen Land wird in  Unterschwaningen ein Radfahrverein gegründet. Die herrliche Standarte ist in den Gemeinderäumen zu besichtigen.

Nach dem Krieg: Besonders die Heimatvertriebenen, die in diesen Jahren hier wohnen ergreifen die Initiative und gründen den ersten Fußballverein in der Gemeinde. Nach deren Abwanderung löst sich die Mannschaft jedoch wieder auf und der Verein muss abgemeldet werden.

Im Jahr 1955: Die Fußballbegeisterung ist nicht mehr wegzuschimpfen und so starten junge Männer unter Vorsitz von Otto Gagstetter einen erneuten Versuch. Durch schlechte Bedingungen und fehlenden Nachwuchs dauert es nicht einmal 3 Jahre bis Mannschaft und Verein wieder stillgelegt werden.

Im Jahr 1961: Besonders Werner Bühlmeyer, Werner Schlicker und Walter Winkler setzen sich dafür ein, dass wieder eine Gründungsversammlung – mit einer handvoll Spieler -zustande kommt, die zur Neuauflage einer Fußballmannschaft führt. Nach Zusagen von Otto Gagstetter und Karl Vogt als 1. und 2. Vorsitzender steht auch der Anmeldung des TSV Unterschwaningen beim Verband nichts mehr im Wege.

Im Jahr 1963: Auf dem neu angelegten Sportplatz baut man das erste Haus der jetzigen Siedlung. Drei Jahre lang muss, unter großem Aufwand, auswärts gespielt werden.

Im Jahr 1965: Den unter schwierigsten Bedingungen erstellten und viel zu kleinen Sportplatz am Keller übergibt Bürgermeister Georg Schleier an 1. Vorsitzenden Wilhelm Hilpert.

Im Jahr 1978: Der Verein erhält durch die Eintragung in das Vereinsregister seinen jetzigen Namen »TSV Unterschwaningen 1961 e.V.”. Dies wurde notwendig, da die Planungen für den Bau eines neuen Sportplatzes und Sportheims anliefen.

Im Jahr 1979: In einer Blitzaktion, innerhalb von 3 Tagen, übernimmt man am 23724. Juni von der Engel-Brauerei erstmals die Bewirtung des Seefestes am Dennenloher See. 1 Maß kostete DM 3,90. Am 10. August wird auf dem neuen Sportgelände die erste Schaufel Erde durch den Schaufellader der Firma Hittmeyer bewegt und im Oktober ein Bauausschuss gegründet.

Im Jahr 1982: Die Anschaffung eines Rasentraktors kann nur von Mitgliedern durch zinslose Darlehen finanziert werden, die größtenteils als Spenden beim Verein verblieben.

Im Jahr 1983: Am 2S./24. Juli begeht man die Einweihung des lange herbeigesehnten neuen Rasenspielfeldes, mit einem Freundschaftsspiel gegen die SpVgg Ansbach.

Im Jahr 1984: Zu Beginn des Jahres erfolgt die Gründung der Gymnastikgruppe. Die Mitgliederzahl erhöht sich dadurch von 150 auf über 200.

Im Jahr 1985: Das neu erbaute Sportheim ist bezugsfertig und wird gebührend eingeweiht.

Im Jahr 1986: Eine große Feier anlässlich des 25-jährigen Bestehens findet Anfang August statt. Besondere Höhepunkte bilden der Festzug, der Festabend und die Show-Bigband Kleinrinderfeld. Die Gründung des TSV-Förderkreises, ermöglicht eine gezielte Unterstützung der Jugendarbeit bis heute.

Im Jahr 1987: Das 1. Weinfest der Damengymnastik besteht erfolgreich seine Bewährungsprobe.

Im Jahr 1989: Das Obergeschoss des Sportheims wird mit Teppichboden und die Küche mit einer neuen Einrichtung ausgestattet.

Im Jahr 1990: Willi Hittmeyer tritt nach 24 Jahren vom Amt des 1. Vorsitzenden zurück und wird von Rudolf Lechner abgelöst. Neben früheren herrlichen Vereinsausflügen wie Oppenheim, Rohrdorf, Paris, Wien, Serfaus und vielen mehr, wird den Teilnehmern die Fahrt nach Klaffenbach bei Chemnitz sicher besonders in Erinnerung bleiben. Der geplante Faschingsball muss wegen des Golfkrieges abgesagt werden.

Im Jahr 1991: Die Sparte Tischtennis nimmt als 3. Abteilung ihren Spielbetrieb auf.

Im Jahr 1992: Das Dorf-Pokalturnier findet nach 15 Jahren erstmals wieder statt.

Im Jahr 1993: Ein Kleinbus, ausschließlich für den Jugendbereich, wird angeschafft. Zur Sportplatzbewässerung beginnen die Arbeiten für einen Brunnen. Der Wirtschaftsraum im Sportheim wird mit Hilfe der Brauerei eingerichtet und in Betrieb genommen.

Im Jahr 1996: Werner Betz übernimmt den Posten des 1. Vorsitzenden.

Im Jahr 2001: Der TSV Unterschwaningen, mit der bisher höchsten Mitgliederzahl von ca. 350, begeht sein 40-jähriges Jubiläum in kleinem Rahmen mit dem Dorf-Pokalturnier, einem Jugendturnier und Festabend.

Im Jahr 2002: 1. Vorsitzender Werner Betz tritt im Juli überraschend zurück. 2. Vorsitzender Jörg Rutzenhöfer übernimmt kommissarisch die Vereinsführung. Das Vereinsheim bekommt einen neuen Fassadenanstrich in den Vereinsfarben. Eine Mädchen-Tanzgruppe mit spanischen Flamenco-Tänzen, unter Leitung von “Gonschi” Lechner, tritt erstmals auf.

Im Jahr 2003: Bei den Neuwahlen wird die Satzung geändert und zwei gleichberechtigte Vorsitzende (Richard Tielsch und Jörg Rutzenhöfer) übernehmen die Leitung des Vereins. Der TSV Unterschwaningen ist im “world wide web”. Andreas Lepp präsentiert die neue Homepage. Auf dem alten Sportplatz wird eine Trainingsbeleuchtung mit vier Masten und je zwei Lampen, sowie zwei Ballfangzäune, montiert.

Im Jahr 2005: Die Fußballer tragen sich in das “Goldene Buch” der Gemeinde ein und feiern den Aufstieg in die Kreisliga. Der Schiedsrichterraum im Sportheim wird vergrößert.

 

Fußballchronik

damals und heute…

1961: Trotz zweier vergeblicher Versuche nach dem Weltkrieg war der Wille ungebrochen, in Unterschwaningen wieder Fussball zu spielen. Die Anmeldung beim Kreisvorsitzenden des Fussball-Verbandes Georg Rammler erfolgt noch im Herbst dieses Jahres. Trotz hoher Niederlagen in den ersten Spielen war man entschlossen eine Mannschaft in die Verbandsrunde zu schicken.

1962: Spielleiter Wilhelm Huber führt die junge Mannschaft in die erste Meisterschaftsrunde. Zweistellige Niederlagen sind keine Seltenheit. Sportliche Lichtblicke gibt es nur ab und zu bei Pokalturnieren, wie ein 1:0 gegen neu gegründete Cronheimer.

1963: Eine 2.Mannschaft wird in den Spielbetrieb geschickt. Groß- und Kleinlellenfelder ebenso wie Obermögersheimer Spieler, die zum Verein stoßen, machen dies möglich.

Die 1. Mannschaft in ihren Anfangsjahren mit Spielleiter Wilhelm Huber.

1965: Beim ersten Pokalturnier, anlässlich der Sportplatzeinweihung, belegt der TSV den 3.Platz, durch einen erneuten Sieg gegen den SV Cronheim (6:4)

1966: Fehlender Nachwuchs führt zur Abmeldung der ersten Mannschaft vom Spielbetrieb.

1968: Das neu formierte Team nimmt wieder an der Verbandsrunde teil, jedoch im Fussballkreis Weißenburg. Man verspricht sich mehr Erfolg und kürzere Fahrten.

1969: Eine Reservemannschaft wird auch wieder angemeldet und spielt erfolgreicher als die “Erste”. Das Amt des Spielleiters wechselt häufig und Training ist mehr oder weniger freiwillig. Mit hinteren und später mittleren Tabellenplätzen müssen sich die Spieler und der Verein zufrieden geben.

1980: Die Nachwuchsarbeit von Jugendtrainer Adolf Beck macht sich für die erste Mannschaft bemerkbar, und unter Trainer Baldur Albrecht erreicht man einen vorderen Tabellenplatz.

1981: Das Team steht in der Tabelle erstmals auf dem 3.Rang.

1982: Der 2.Tabellenplatz bringt das Aufstiegsspiel gegen Wolkersdorf (1:4)

1983: Der Direktaufstieg wird in Polsingen verspielt. Das Entscheidungsspiel gegen Wolkersdorf, wiederum in Wassermungenau geht mit 0:2 verloren.

1984: Jeweils Platz 3 – Entscheidungsspiel gegen SV Lellenfeld in Gunzenhausen 3:4. Fritz Bößenecker übernimmt für 5 Jahre das Amt des Fussballtrainers

1986: C-Klassenmeister und Aufstieg in die B-Klasse Gruppe 3 Jura-Süd.

C-Klassen-Meister 1985/86 – Gruppe Jura Süd 3

1987: Nach nur einem Jahr geht es zurück in die C-Klasse

1988: Wiederaufstieg als Meister und Wechsel in den Fussballkreis Frankenhöhe.

1989: Nach anfänglich sehr guten Platzierungen in der B-Klasse wäre ein erneuter Aufstieg möglich gewesen. Doch immer mehr gute Spieler scheiden im Lauf der Jahre aus. 1995 ließ sich der Abstieg leider nicht mehr vermeiden. Trainer sind in diesen Jahren, Werner Laugner, Richard Tielsch und Baldur Albrecht.

1995: Gerhard Felbinger übernimmt das Team in der C-Klasse und weiß zu motivieren. Trotzdem beenden weitere Aktive ihre Laufbahn.

1999: Günter Lang übernimmt das schwere Amt als Trainer. Die 2.Mannschaft wird wegen Spielermangels abgemeldet und die “Erste” kann sich nur mit Mühe über Wasser halten. Der TSV ist am Tiefpunkt und muss die Folgen seiner vernachlässigten Jugendarbeit tragen

2000: Felbinger greift wieder ein und versucht mit jungen Spielern einen Neuaufbau.

2002: Um Rückkehrer und Torjäger Richard Tielsch formiert sich eine Mannschaft mit etlichen jungen Talenten. Dieses Team erreicht völlig überraschend den 3.Tabellenplatz der A-Klasse Frankenhöhe Gruppe 4 und besiegt im Relegationsspiel in Wassertrüdingen vor ca. 800 Zuschauern den TSV Dorfkemmathen mit 3:1. Lohn dafür ist der Aufstieg in die Kreisklasse Frankenhöhe. Mit dem Sprung in die Kreisklasse nimmt auch die Reservemannschaft den ‘Spielbetrieb wieder auf, jedoch mit verständlichen Startschwierigkeiten.


Aufsteiger 2002 in die Kreisklasse Frankenhöhe 

2003: Marco Schallenmüller (Spieler beim SC Aufkirchen) übernimmt als Spielertrainer das Team von Gerhard Felbinger in der zweiten Kreisklassensaison. Die Ergebnisse machen Hoffnung mit dieser Truppe noch mehr erreichen zu können.

2005:  Was sich schon andeutete wird Ende Mai Wirklichkeit. Die “Erste” war nach Startschwierigkeiten gut in die Gänge gekommen und bot eine souveräne Abwehrleistung, ein agiles Mittelfeld und treffsichere Stürmer. Drei Tage vor Saisonende führte die Mannschaft mit 9 Punkten Vorsprung die Tabelle an. Ein Unentschieden im Heimspiel gegen Rauenzell ermöglicht den größten Erfolg in der Vereinsgeschichte, den Aufstieg in die Kreisliga.